Erlebnisbad Calypso Saarbrücken
Presse Erlebnisbad Calypso in Saarbrücken
Saarbrücker Zeitung 03.04. 2001
Tiefere Preise für's "Calypso"?
Stadtrats-Grüne appellieren an Spaßbad-Betreiber
Saarbrücken (red). Die Stadtratsfraktion der Grünen fordert sozialverträgliche Eintrittspreise im Erlebnisbad "Calypso" in Saarbrücken. Für die Stadtratssitzung am heutigen Dienstag um 16 Uhr in der Congresshalle hat sie einen Antrag mit folgendem Wortlaut eingebracht: "Der Stadtrat spricht sich gegen die für das Spaßbad Calypso angedachte Preisgestaltung (veröffentlicht in der "SZ" vom 28. Februar) aus. Er fordert den Betreiber auf, zumindest außerhalb der Spitzenzeiten Eintrittspreise zu verlangen, die sich an der Preisgestaltung der anderen Saarbrücker Bäder orientieren." Denn nach Ansicht der Grünen handele es sich bei dem Spaßbad nicht um eine private, sondern um eine Investition der öffentlichen Hand. In den Bau dieses Bades würden mehr als 43 Millionen Mark an städtischem Geld fließen. Dieses würde eigentlich zur Sanierung der Saarbrücker Bäder dringend benötigt. Aufgabe der Stadt sei es nicht allein, nur eine touristische Attraktion zu errichten, ist Meinung der Grünen. Denn diese könne wegen der hohen Preise nur von einem Teil der Bevölkerung besucht werden. Zur kommunalen Daseinsvorsorge gehöre es, allen Bürgern das Schwimmen zu ermöglichen. Da mit Eröffnung des Spaßbades das Stadtbad St. Johann geschlossen werden soll, stehe ab Herbst 2001 im Stadtbezirk Mitte kein städtisches Hallenbad mehr zur Verfügung, kritisiert die Fraktion der Grünen.
Der in der letzten Legislaturperiode des Stadtrates von der damaligen SPD/FDP-Koalition beschlossene Vertrag zwischen Stadt und Bad-Betreiber lasse für die Stadt keinen Einfluss auf die Preisgestaltung im Spaßbad "Calypso", bedauern die Grünen.
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